Krippenschau 2013

"Über Neuensee leuchtet der Stern"

das Motto der Krippenschau 2013 

 

Weihnachten in den Bergen

 

as weihnachtliche Fest der Christenheit stand vor dem Bekanntwerden des Weihnachtsbaumes natürlich auch in Franken  im Zeichen der Krippe. Die erste Weihnachtskrippe stand in Bethlehem und wurde im Jahre 354 von Papst Liberius nach Rom in die Kirche Santa Maria Maggiore gebracht. Der Legende nach soll es dieselbe Krippe sein, in der Jesus Christus wirklich gelegen hat. Durch die Ausbreitung der Franziskaner kam der Brauch der Weihnachtskrippe auch schnell über  die Alpen nach Deutschland.Bald tauchen auch in fränkischen Gotteshäusern die ersten Krippen auf. In Franken kann man Weihnachtskrippen seit dem Anfang des 17.Jahrhunderts feststellen. So wurde 1615 in Bamberg St.Martin geschnitzte und gefaßte Köpfe von Ochs und Esel sowie Nägel beschafft. 1713 wurde erstmals eine Krippe in Lichtenfels erwähnt. Bekannt wurde der Bamberger  Krippenschnitzer Georg Bauer, der „Herrgottschnitzer aus der Höll“ (nach Stadtteil Hölle), der unzählige Figuren  für Kirche und Hauskrippen schuf. Die Bamberger Maternkapelle ist heute noch Zentrum der Krippenbaukunst in Franken. Alle Jahre werden neue Krippen von den Mitgliedern der Bamberger Krippenfreunde ausgestellt.

 

Heilige Nacht im Fischerhof Schwürbitz  eit  ca. 40 Jahre stellt Florian Hofmann aus Neuensee/Michelau bereits in der Maternkapelle aus. Er hat eine Vorliebe für Krippen aus  seiner Oberfränkischen  Heimat. Seine Objekte zeigen teils längst  vergessene Bauten aus dem Gebiet am  Obermain. So das „Alte  Zolltorhaus aus Michelau“ Bilder aus Kronach (Bamberger  Tor, Festung  Rosenberg, Scharfes  Eck) Roth b. Nbg.(Schloß  Maribor), Rast in den  Mainauen, Flucht über den Neuensee, Altes Neuenseer Forsthaus,  Fischerhof in  Schwürbitz usw. Alle Heimatkrippen aufzuzählen wäre müßig.  Anbetracht  seiner  vielen Krippen, auch nichtfränkisch,hält Hofmann in diesem Jahr bereits seine  20.  Krippenschau in der alten Kirche in Neuensee. Der sechs Meter große Stern am  Gebäude weist den Krippenfreunden ihren Weg.

 

 chon lange bevor der „Eisener Vorhang“ aufging baute Hofmann Krippendarstellungen „Flucht durch die Zonengrenze oder „Rastsuche auf der Wartburg“. Es gäbe noch über viele seiner Fränkischen Krippen zu berichten. Selbstverständlich gehören auch Schneekrippen, Orientalische Krippen, Krippen aus den Bergen usw. zum seinen sehenswerten Ausstellungsstücken.

 

Weihnachtsstube

ngewöhnliche Krippen wie die Weihnachtsstube, Krippe in der Krippe, der Hl.Nikolaus in einer alten Michelauer  Korbmacherstube reizen Krippenbauer Hofmann besonders. Krippen wie „Maria durch ein Dornwald ging“ zeigen die Vielfältigkeit  des Krippenbaues. Zu besonderen Anlässen  werden natürliche Krippenbilder dargestellt, z.B „Das alte Fachwerkheus in Marktzeuln (Heimstätte seiner Tochter) mußte in der Schwangerschaft der Tochter natürlich  als „Herbergsuche in Marktzeuln“ herhalten. Als Hannah (Enkelkind)geboren war, wurde natürlich die „Aufopferung  im Tempel“  dargestellt.(mit der alten Frau Hannah).Besonders fallen seine Krippen durch die Fröhlichkeit seiner Figuren auf. „Ich will Freude schaffen“, so der Krippenbauer.

 

Anbetung der Könige

 

 

Auch in diesem Jahr sind natürlich neue Ideen von Florian Hofmann in der Krippenausstellung zu sehen.

Die Krippenschau beginnt am

1.12.13 bis 6.1.14

und ist jeweils an

Sonn-und Feiertagen von 13.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei

 

Letzte Aktualisierung am 23.01.2019 | Impressum